Löwenzahn
Löwenzahn trägt den botanischen Namen Taraxacum officinale.
Verwendet wird aufgrund der der Wirkstoffverbreitung die ganze Pflanze.
Inhaltsstoffe
Durch seine vielen Wirkstoffe wie Bitterstoffe, Inulin, Flavonoide, Kalium und Taraxin findet der Löwenzahn breite Wirkung.
Verwendung
Löwenzahn wird als Heilpflanze sehr vielseitig eingesetzt. Besonders empfehlenswert ist ein Teeaufguss der Blätter bei Appetitlosigkeit, Arthritis, Blähungen, Rheuma, Gicht oder Völlegefühl. Außerdem hilft Löwenzahn sehr gut bei Warzen und Hauterkrankungen.
Der Löwenzahn wirkt harntreibend und regt Leber und Nieren zu verstärkter Tätigkeit an. Gerade im Frühling wird er gern zur Entschlackung eingesetzt.
Löwenzahn wächst mit weiter Verbreitung in Gärten, auf Wiesen und in Wäldern.
Anwendung:
Tee:
2 TL Löwenzahn - Blätter mit 1/4 l kaltem Wasser übergießen und kurz aufkochen lassen. Nach 10 Minuten abseihen. Täglich mehrere Tassen trinken.
Tinktur:
20 g Löwenzahn - Wurzeln mit 150 ml Weingeist ansetzen und nach 10 Tagen abseihen. Vor jeder Mahlzeit tgl. 15 Tropfen mit Wasser einnehmen.
Umschläge bei Rheuma und Gicht:
3 EL geschnittene Wurzeln in ein mit heißem Wasser getränktes Leinen- oder Baumwolltuch einwickeln und auf die schmerzenden Stellen geben.
Vorsicht:
Bei Verwendung des Saftes aus den Stengeln des Löwenzahn kann es zu Taraxacinvergiftungen kommen.